Oskar Burkert
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 Oskar Burkert (CDU) will sich weiter um Hamm kümmern

"Ich kann nicht versprechen, dass ich alle Probleme lösen kann. Ich verspreche aber, dass ich mich um jedes Problem kümmern werde" - untypische Worte für einen Politiker. Doch der Hammer CDU-Landtagsabgeordnete und Kreisparteivorsitzende meint es sehr ernst.

"Politik darf nicht immer falsche Hoffnungen wecken und behaupten, dass sie alles sofort besser machen kann. Die Wähler wissen das sehr wohl einzuordnen. Echtes und beharrliches Engagement für die Menschen und unsere Heimatstadt Hamm - das ist es, was ich verspreche. Und das habe ich in den letzten fünf Jahren gehalten und das wird auch weiterhin meine Prämisse sein." Deshalb basiert seine Argumentationslinie für die bevorstehenden Wahlkampfwochen bis zum 9. Mai auch auf einer einzigen klaren Aussage: Oskar Burkert ist "Der Kümmerer."

Fünf Jahre ist der 58-jährige gelernte Diplom-Ingenieur bereits als Direktkandidat des Hammer Wahlkreises im nordrhein-westfälischen Parlament vertreten. "Ja, ich bin kein Mann der lauten Töne", gibt Burkert unumwunden zu. Aber in Düsseldorf zählten auch mehr die Zuverlässigkeit und die Glaubwürdigkeit der Stimme, die für einen Wahlkreis spreche. "In den letzten fünf Jahren haben wir für Hamm eine Menge erreicht. Denken Sie nur einmal an das wunderschöne Heinrich-von-Kleist-Forum, die Ansiedlung der öffentlichen Hochschule, das Projekt ‚Im Westen was Neues' oder den Bau der Kanaltrasse und der Warendorfer Straße. All dies sind Kooperationen mit dem Land Nordrhein-Westfalen, die auch viel Überzeugungsarbeit gekostet haben", resümiert der CDU-Politiker.

"Viele kleine Erfolge für die Menschen motivieren mich"

Doch das Befriedigende an seinem Mandat sei nicht vorrangig die Realisierung von Großprojekten, die die Landesregierung in Hamm mit ermöglicht habe. "Es sind die zahllosen Gespräche mit Hammer Bürgern, die Besuche in Institutionen und Vereinen, die Treffen mit Unternehmern, die diese Berufung so interessant und intensiv machen", erklärt Burkert. Die Menschen würden ihm ihre Probleme und Wünsche anvertrauen und "es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, dass ich mich um ihre Anliegen ernsthaft kümmere."

Es sei erstaunlich, wie viel man durch gute Kontakte in Düsseldorf für den Einzelnen erreichen könne: "Auch wenn man nicht jedes Problem gleich lösen kann, so kommt man doch oftmals einen Schritt weiter. Auch aus diesen vielen kleinen Erfolgen ziehe ich meine Motivation, dieses Mandat mit ganzer Kraft und Ausdauer zu erfüllen."

"Klare Kante zeigen, wenn es notwendig ist"

Dieser Einsatz für die Menschen aus Hamm dürfe man aber nicht mit politischer Inkonsequenz verwechseln. "Wenn ich von einer Sache fest überzeugt bin, dann zeige ich klare Kante", verspricht Oskar Burkert. Aktuell hänge sein Herz insbesondere an der Bildungspolitik: "Ich habe viele Hammer Schulen besucht und Gespräche mit Lehrern und Schülern geführt. Unser Schulsystem ist viel besser als sein öffentlicher Ruf und wir können es uns gerade als Politiker nicht leisten, die Chancen der jungen Menschen aus ideologischen Gründen kaputt zu reden." Die Erhaltung des dreigliedrigen Schulsystems, dessen Weiterentwicklung und die Investition in optimale Lernbedingungen - das seien die wichtigsten Ziele. Mit der Neueinstellung von mehr als 8.000 Lehrerinnen und Lehrern in der letzten Wahlperiode habe die Landesregierung die richtigen Weichenstellungen vorgenommen und müsse damit auch zukünftig weiter machen.

"Eine Wahlkampagne des Dialogs"

Diese Überzeugungen werden sich auch in den nächsten Wochen des Wahlkampfes widerspiegeln. "Es wird eine Wahlkampagne des Dialogs sein. Ich will mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen, von ihnen lernen und sie um ihre Stimmen bitten", erklärt Oskar Burkert. Schon heute sei sein Kalender für die kommenden Wochen streng durchgetaktet. "Ich bin jeden Tag im Wahlkreis unterwegs und werde Rede und Antwort stehen. Ich lade dazu ein, mich direkt anzusprechen."

Doch auch ein Wahlkämpfer kann nicht überall sein. "Wer es nicht schafft, mich persönlich anzusprechen, den bitte ich, ‚Post an den Kümmerer' zu schicken. Ich habe für die Anliegen der Hammer Bürgerinnen und Bürger extra Postkarten anfertigen lassen und in den Stadtteilen und während der Infostände der Partei werden so genannte ‚Kümmererkästen' aufgestellt, in die man seine Karten stecken kann", erläutert Burkert eines seiner Vorhaben. Während seiner "Kümmerertour" in den kommenden Wochen werde er zudem versuchen, ganz gezielt Orte in Hamm anzufahren, wo er helfen und unterstützen könne. "Die Termine und auch die Standorte der ‚Kümmererkästen' kann man in Kürze beispielsweise telefonisch unter der ‚Kümmerernummer' 0 23 81 - 921923 oder auch auf meinen Internetseiten erfahren."

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